Profil des Fondsberaters
Guy Skinner. Guy stieß im Februar 2008 zu SWIP, wo er als Investment Director im Global Bonds and Economics Team vor allem für internationale Anleihen verantwortlich ist. Davor war Guy bei Morley Fund Management tätig, wo er seit 1990 mit dem Management britischer, europäischer und internationaler Rentenfonds sowie internationaler Gesamtfonds für zahlreiche interne und externe Kunden betraut war. Er verfügt über über einschlägige Erfahrungen auf dem Gebiet der Prozesssteuerung und -entwicklung und war maßgeblich am Aufbau und der Kodifizierung von Morleys internationalem Renten- und FX-Prozess beteiligt. Guy besitzt einen Bachelor of Social Sciences (BSocSc) in Bank- und Finanzwirtschaft der Birmingham University und wurde 1992 außerordentliches Mitglied des Institute of Investment Management and Research.
Kommentar des Fondsberaters
Die hinlänglich dokumentierten Haushaltsprobleme in den europäischen Peripheriestaaten beherrschten nach Bekanntgabe der Ergebnisse der Banken-Stresstests erneut die Schlagzeilen. Nur sieben der geprüften 91 Banken bestanden die Prüfung nicht und sanken unter die gesetzte Kernkapitalquote. Dies waren weniger als man im Vorfeld befürchtet hatte. Mit dem Ausbleiben unschöner Überraschungen bei diesem Test ließ auch die Flucht der Anleger in die sicheren Häfen von Staatsanleihen nach. Die Renditen von deutschen und britischen Anleihen stiegen den Juli über leicht an, die Renditeabstände zwischen deutschen Staatsanleihen und Anleihen aus Peripheriestaaten der Eurozone verringerten sich dagegen. Der Anlageverwalter reduzierte die Positionen in Staatsanleihen aus den Kernländern der Eurozone und erhöhte das Engagement bei Anleihen aus den Peripheriestaaten. Diese Ausrichtung wirkte sich positiv auf die Performance aus. Die höhere Liquidität erlaubte es dem Verwalter, die übergewichtete Position in griechischen Staatsanleihen weiter zu reduzieren.
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