Profil des Fondsberaters
Joy Yang kam im März 2007 als Leiterin des Bereichs Index und erweiterte Indexierung zum Strategieteam von Insight. Das Team
verwaltet Aktienportfolios und erzeugt mit Hilfe eines strukturierten quantitativen Verfahrens Mehrwert für Indexportfolios.
Joy war zuvor bei AXA Rosenberg Investment Management Limited tätig, wo sie ab 2002 das Portfoliomanagementteam
leitete, das Portfolios aus europäischen Aktien quantitativ und aktiv verwaltet. Davor war sie sechs Jahre bei Barclays
Global Investors beschäftigt und sammelte dort als Co-Head des Portfoliomanagementteams Erfahrung mit der Verwaltung
von Aktienportfolios, die auf Industrie- und Schwellenländerindizes bezogen sind. Sie begann ihre Investmentlaufbahn 1991
als quantitative Analystin bei Scudder, Stevens & Clarke Inc. Joy hält einen MBA in Finanzwesen der University of Chicago,
einen BS-Titel in Elektrotechnik der Cooper Union und das Investment Management Certificate der Society of Investment
Professionals des Vereinigten Königreichs.
Kommentar des Fondsberaters
Europäische Aktien glänzten diesen Monat mit robusten Kursgewinnen. Grund für diese Entwicklung waren der gute Ausgang der so genannten Banken-Stresstests, die Entschärfung der Banken-Regulierung „Basel III” und einer Fülle von besser als erwartet ausgefallenen Unternehmensergebnissen. Der FTSE Europe (ex UK) Index notierte in Landeswährung um 5,3 % höher.
Die Wirtschaftsbedingungen in der Eurozone setzten ihren positiven Trend fort. Insbesondere in Deutschland kam die wirtschaftliche Erholung weiter voran. Die Auftragslage in der Industrie zeigte steigende Tendenz, die Exportvolumina zogen an und die Arbeitslosenzahlen sanken. Der viel beachtete Ifo-Geschäftsklimaindex bestätigte diesen Trend mit einem Sprung auf 106,2 Punkte und damit seinen höchsten Stand seit 20 Jahren. Allerdings besteht weiterhin kein Grund zu übertriebener Euphorie, da die Märkte noch für einige Zeit sehr volatil bleiben dürften.
Aktienwerte mit hohem Betafaktor, einem Indikator für Risiko, zeigten die beste Wertentwicklung. Außerdem schnitten unterbewertete Papiere gut ab. Dies macht Sinn, da sie ein Gradmesser für die finanzielle Verfassung von Unternehmen ist. Bei nachlassender Risikoaversion bedeutet dies, dass sich mit diesen Titeln wieder gute Gewinne erzielen lassen und von diesem Umstand profitierte das Portfolio. Diese Überrenditen wurden allerdings weitgehend egalisiert von einer schlechten Performance unserer Gewichtung von unterbewerteten Aktien in Kombination mit Momentum (d. h., günstige Aktien, die gerade beginnen, Überrenditen zu erzielen).
detaillierte Informationen über den Fonds >>
|
|